Glossar / Möglichkeiten

Die nachstehende Auflistung zeigt die Vielzahl der phantastischen Möglichkeiten von Radiant Photo. Bei der Mehrzahl der Regler weiß derjenige, der Grundkenntnisse in der Bildbearbeitung hat, welche Veränderungen im Bild zu erwarten sind. Darüber hinaus gibt es Schieberegler, deren Wirkung auf das Bild sich vom Namen des Reglers her nicht erschließt, zumindest mir nicht. (z.B. Farbe, Lichtstreuung) Mitunter ist die Bezeichnung trotz gleicher Symbole unterschiedlich. (z.B. Färbung und Farbtönung)
Deshalb möchte ich versuchen zu zeigen welche vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten es neben der automatischen Bildoptimierung gibt und wie sie wirken und was hinter den Reglern steckt.

Ist ein Bild geladen, wird dieses automatisch verbessert. Gefällt Ihnen das Ergebnis, können Sie das Bild speichern und Sie sind schon fertig. Ist dies nicht der Fall, besteht die Möglichkeit, dass Sie das optimierte Bild weiter bearbeiten.

Dazu steht der Schnelle Modus und der Erweiterte Modus zur Verfügung. Im Schnellen Modus sind die Möglichkeiten der Bearbeitung nur minimal. Sehr vielfältig sind die Bearbeitungsvarianten im Erweiterten Modus.

Bearbeitung im Schnellen Modus

Im Schnellen Modus können sie Intensität, Farbe, Dunkle Hauttöne, Belichtung, Lichtstreuung, Tiefe und Brillanz verändern. Was ist darunter zu verstehen?

Bearbeitung im Erweiterten Modus

Im Erweiterten Modus bietet Radiant Photo weitaus mehr und auch detailliertere Gestaltungsmöglichkeiten. Neben der Intensität, der Farbe und den Dunklen Hauttönen (wie im Schnellen Modus) gibt es aufklappbare Menues für Farbtiefe, Farbe, Details, Verlausfilter und Finalisierungstools.

Erweiterter Modus – Basis für eine präzise Detailoptimierung

Schärfe – Es sollen gestochen scharfe Bilder erzeugt werden.
Radius / Schwellenwert – Hier heisst es im Handbuch: „Sie können auch den Radius-Schieberegler verwenden, um einzustellen, wie breit die Schärfung angewendet wird.
Der Schwellenwert-Schieberegler erzeugt einen natürlichen Übergang von den geschärften zu den unscharfen Pixeln.“
Rauschen – Die Rauschkorrektur kann über Schieberegler fein abgestimmt werden. • Standard – eine robuste, leistungsstarke Einstellung für die meisten Kamerakorrekturen.
• Camera Phone – eine spezielle Engine wurde hinzugefügt, um die körnige Qualität der meisten Kameras zu korrigieren
Telefonbilder.
• Nachtszene – Die Nachteinstellung ist für Aufnahmen optimiert, bei denen dunkle Bereiche des Bildes vermischt sind
beleuchtete und potenziell detailintensive Bereiche. Wir finden, dass das niederfrequente Rauschen am größten ist
(und lösbare) Sorge um diese Art von Aufnahmen mit potenziellen Rauschflecken und Farbstreifen.
• Porträt – Die Betonung liegt darauf, die strukturelle und natürliche Farbkomposition beizubehalten, aber größere zu entfernen
Rauschartefakte und Schönheitsfehler bei gleichzeitiger Vermeidung eines überbearbeiteten, plastischen Aussehens.
• Am stärksten – Dies erzwingt die maximale Rauschunterdrückung. Seien Sie vorsichtig mit dieser Option, um dies nicht zu tun
übertreibe es.
Wird vom Programm kein Rauschen entdeckt, bleiben die Regler wirkungslos.

Farbtemperatur – Im Handbuch heißt es: „Bewegen Sie den Schieberegler nach rechts, um ein Foto zu korrigieren, das mit einer höheren Farbtemperatur des Lichts aufgenommen wurde. Sie können den Temperatur-Schieberegler nach links verschieben, um ein Foto zu korrigieren, das mit einer niedrigeren Farbtemperatur des Lichts aufgenommen wurde.“ Verständlicher wäre: „Bewegen Sie den Schieberegler nach rechts, um einen wärmeren (gelben) Farbton zu erzielen, und nach links, um einen kühleren (blauen) Farbton zu erzielen. )
Färbung – Dies setzt den Weißabgleich außer Kraft, um einen Grün- oder Magentastich zu kompensieren. Verringern Sie den Farbton (durch Ziehen nach links), um dem Bild Grün hinzuzufügen; Erhöhen Sie den Farbton (durch Ziehen nach rechts), um Magenta hinzuzufügen. Vielleicht hätte das – wie sonst üblich – besser Farbton heißen sollen.
Belichtung – siehe oben
Kontrast – siehe oben
Lichter – Steuert die helleren Bereiche eines Bildes. Ziehen Sie nach links, um überbelichtete Glanzlichter wiederherzustellen, oder nach rechts, um Glanzlichter aufzuhellen.
Schatten – Dies wirkt sich auf die dunkleren Bereiche eines Bildes aus. Ziehen Sie den Regler nach links, um die Schatten abzudunkeln. Umgekehrt können Sie nach rechts ziehen, um Schatten aufzuhellen und Schattendetails wiederherzustellen.
Weißtöne – siehe oben
Schwarztöne – siehe oben
Farbbrillanz – siehe oben
Sättigung – siehe oben
Himmel – siehe oben

Die Regler der Finalisierungtools sind bereit vorgestellt.
Wobei der Regler unter Farbtemperatur jetzt als Farbtönung bezeichnet wird. Ich gehe entsprechend dem Symbol davon aus, dass nur die Bezeichnung anders ist. Es wird der Farbton verändert..

Erweiterter Modus – Gesichtsmodellierung und Colorgrading

Die Bearbeitung von Gesichtern kann nur genutzt werden, wenn Radiant Photo ein Gesicht erkannt hat. Es ist möglich die Erkennung von Gesichtern manuell vorzunehmen.
Die in den Bereichen Gesichtsauswahl und Colorgrading verwendeten Begriffe sind weitgehend selbsterklärend. Lediglich zu drei Reglern eine Erläuterung:

Entfernung von Augenringen
Probieren Sie die Augenringe-Anpassung aus, wenn Sie müde Augen erfrischen oder altersbedingte Augenringe minimieren möchten. Das Retuschieren der dunklen Ringe, die unter den Augen erscheinen, erfordert eine hohe Präzision, um die tatsächlichen Ringe von anderen natürlichen Details um die Augen herum zu unterscheiden. Unsere Lösung bewältigt diese Aufgabe einwandfrei, reduziert die Augenringe und bewahrt gleichzeitig die feinen Details der Augen.

Reflexe
Möchten Sie den Augen automatisch Glanz verleihen? Standardmäßig fügen wir ein sogenanntes „Outdoors“-Muster hinzu, aber Sie können aus mehreren anderen Optionen auswählen. Diese erzeugen das reflektierte Muster in der Pupille des Subjekts. Wenn die Ergebnisse nicht wie gewünscht angezeigt werden, nehmen Sie kleine Anpassungen mit den Steuerelementen für die Gesichtsauswahl vor.



Mit Color Grading wird die Bearbeitung von Filmen und Bildern anhand eines bestimmten Farbschemas bezeichnet. Es wird ein ganz bestimmter Look erzeugt, in dem die Wahrnehmung der Farbe manipuliert wird.
Neben der entsprechenden Vorlage können Intensität, Sättigung und Kontrast variiert werden.

Mein Fazit:

Wem die automatische Bildoptimierung nicht ausreicht, sollte das Feintuning in Erweiterten Modus vornehmen. Hier gibt es zahlreiche Regler, die eine definierte Bildbeeinflussung ermöglichen. Darüber hinaus gibt es ganz spezifische Radiant Photo Regler, die in Abstimmung auf die „Perfectly Clear“- Technologie wirken.

Wo bestehen Wünsche ?
– Dem Weiß- und Schwarzpunkt sollten konkrete Tonwerte zuordbar sein.
– Eine Pipette zur Bestimmung der genauen Farbwerte.
– Die Bezeichnungen der allgemeingültigen Regler sollten bei einem den nächsten Updates den sonst üblichen Begriffen angepasst werden.

Was kann nicht mit Radiant Photo beeinflusst werden und was sollte demnach vor der Bildoptimierung durch Radiant Photo passieren?
Dazu ist im Handbuch aufgeführt:
– Geometrische Anpassungen
(Drehen und Begradigen)
– Objektivkorrekturen
– Belichtungsfehler
Wobei darauf hingewiesen wird: “ Je mehr Sie Ihr Bild vorverarbeiten, desto mehr Schaden können Sie anrichten. In fast allen Fällen werden die Farb- und
Belichtungssteuerungen in Radiant Photo Ihre anderen Verarbeitungsoptionen übertreffen. Versuchen Sie, eine Basisvoreinstellung zu speichern, die das
Bild nur minimal verarbeitet, indem Sie die obigen Vorschläge verwenden.
Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass es besser ist an Radiant Photo etwas unterbelichtete Bilder zu übergeben. Auf jeden Fall sollte im RAW Konverter
eine Otimierung der Lichter erfolgen. Die Radiant Photo Bildoptimierung ist mit Tonwertzunahmen verbunden. Liegen bereits hohe Tonwerte vor, kann das nach
der Optimierung zu deutlichen Zeichnungsverlusten kommen. Das lässt sich jedoch durch eine vorherige Korrektur der Lichter vermeiden.

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Farbtiefe / Farbe / Details
Gesichtsbearbeitung

Color Grading
Verlaufsfilter und Finaliisierungstools